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Ökumenische Klinikseelsorge Kaufbeuren

Alles muss klein beginnen

Bild: M. Mader

so beginnt ein Lied von Gerhard Schöne, dem sächsischen Liedermacher. Obwohl wir völlig ungeübt in der Gemüsezucht sind, hat das kleine Tomatenpflänzchen, das uns ein Freund mit „grünem Daumen“ schenkte, schließlich doch herrliche Früchte getragen. Der Teller mit den Mini-Tomaten, die uns als kleine Appetithappen schmeckten, war Ende August der Star auf unserem Abendbrottisch...

Alles muss klein beginnen – das stimmt auch für größere Aufbrüche wie den Beginn einer neuen beruflichen Tätigkeit. Im September hat unsere Kollegin Karin Gröger nun auch im Klinikum begonnen und löst dort Marcel Rappold ab, der 20 Jahre lang mit großem Einsatz in der Klinikseelsorge wirkte und nun in den Ruhestand verabschiedet wurde. Die Grußworte und guten Wünsche bei seinem Abschiedsfest machten deutlich, wie sehr es in diesem Dienst um eine treue Beständigkeit geht, Klinikseelsorge oft genug durch eine stille, unaufdringliche Präsenz „glänzt“. Man muss tatsächlich über Jahre daran arbeiten, in der Einrichtung gut wahrgenommen zu werden, um in belastenden Situationen dann auch wirklich zur Stelle zu sein.

An dieser Stelle allen, die gerade einen Neuanfang wagen, herzliche Segenswünsche und das Vertrauen, dass es gut wird. Das gilt auch für die Pflegeschülerinnen und -schüler, die ebenfalls zum September neu in die Ausbildung starten. Und es soll auch für unseren Kollegen Jürgen Holzheu eine Ermutigung sein, der nach längerer Krankheitsphase nun in Teilzeit wieder eingestiegen ist in die BKH-Seelsorge.

Matthias Mader