Unter der Maske das wahre Gesicht
Der Februar bringt uns die bunte, manchmal laute und doch herzlich-chaotische Zeit des Faschings. Masken gehören dazu – wir setzen sie auf, um für einen Moment jemand anders zu sein, um Leichtigkeit zu spüren, um aus dem Alltag auszubrechen. Vielleicht tut es gerade in schwierigen Zeiten gut, einmal unbeschwert zu lachen oder sich hinter einer Verkleidung zu verbergen.
Doch Fasching erinnert uns auch daran, dass unter jeder Maske ein echter Mensch steckt – mit seiner Geschichte, seinen Sorgen, seinen Hoffnungen. Im Klinikalltag begegnen wir vielen „versteckten“ Gesichtern: Menschen, die stark wirken, obwohl sie müde sind. Menschen, die lächeln, obwohl ihnen zum Weinen zumute ist.
Der Februar lädt uns ein, achtsam zu schauen: Wo trage ich selbst eine Maske? Und wem könnte ich heute mit einem offenen Blick, einem guten Wort oder einem einfachen „Ich sehe dich“ ein Stück Echtheit schenken?
In all dem gilt die Zusage Gottes: Er sieht uns – unverkleidet, ehrlich, geliebt.
Wolfgang Eble, Seelsorger
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